Die schönsten Cafés auf Usedom

Auf Usedom gibt es Cafés, für die sich auch ein kleiner Umweg lohnt. Versteckt in kleinen Orten und abseits der bekannten Strandpromenaden haben wir sechs ganz besondere Lieblingscafés entdeckt. Freuen Sie sich auf verwunschene Gärten, richtig guten Kaffee, selbstgemachtes Eis und besondere Orte voller Kunst und Kultur. Viele unserer Café-Tipps auf Usedom lassen sich wunderbar mit einer Radtour oder Wanderung verbinden. Entdecken Sie mit uns sechs Lieblingsorte zum Ankommen, Verweilen und Genießen.
Veröffentlicht 11.09.2026
Lesezeit: 10 Minuten
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Die schönsten Cafés auf Usedom

Unsere Lieblingsplätze auf Usedom für Kaffee, Kuchen & Eis

Auf Usedom gibt es viele schöne Orte für eine genussvolle Pause. Unsere persönlichen Lieblingscafés liegen dabei häufig abseits der bekannten Strandpromenaden und großen Seebäder – in kleinen Orten, die man bei einer Wanderung durch die Natur der Insel Usedom oder einer Radtour wunderbar entdecken kann.

Genau deshalb möchten wir Ihnen diese besonderen Cafés auf Usedom vorstellen. Mal erwartet Sie ein verwunschener Garten unter alten Obstbäumen, mal der beste Kaffee oder das beste selbstgemachte Eis der Insel und mal ein besonderer Ort, an dem Kunst, Kultur und Genuss zusammenkommen. Jedes unserer sechs Lieblingscafés hat seinen ganz eigenen Charakter – und ist für uns einen Ausflug wert.

Oft ist dabei schon der Weg zum Café Teil des Erlebnisses. Verbinden Sie Ihre Einkehr mit einer Tour über die Insel und entdecken Sie dabei kleine Orte und weniger bekannte Seiten Usedoms. Wir zeigen Ihnen fünf unserer Lieblingsplätze, an denen sich Entdecken und Genießen besonders schön miteinander verbinden lassen.

1. Unser Tip für das schönste Gartencafè – Café „Naschkatze“ in Krummin

Das Café Naschkatze  in Krummin besticht vor allem durch seinen wunderschönen, weitläufigen Garten. Unter alten Obstbäumen, zwischen bunten Hecken und umgeben von viel Grün verteilen sich zahlreiche kleine Sitzgelegenheiten und gemütliche Ecken. Suchen Sie sich einfach Ihren Lieblingsplatz und genießen Sie die besondere Atmosphäre. Für uns ist die Naschkatze eines der schönsten Gartencafés auf Usedom.

Mindestens genauso verlockend ist die Kuchentheke. Die Naschkatze bietet eine große Auswahl an selbst gebackenen Kuchen und Torten – und für uns gibt es hier den besten Kuchen auf Usedom. Dazu eine Tasse Kaffee und ein schattiges Plätzchen unter den Obstbäumen: So darf eine Urlaubspause gerne etwas länger dauern.

Der Besuch des Café „Naschkatze“ lässt sich gut mit einer Radtour nach Krummin verbinden. Hierbei können Sie mit der sehenswerten St. Michael-Kirche auch eine der ältesten Kirchen der Insel besuchen.

Das Café Naschkatze ist von Mai bis Oktober geöffnet. Da es keine Sitzplätze im Innenraum gibt, empfehlen wir einen Besuch besonders an einem sonnigen und warmen Urlaubstag. Dann entfaltet der wunderschöne Garten seinen ganzen Charme.

2. Unser Tip für guten Kaffee – Café „Seelchen“ auf dem Gnitz

Wer guten Kaffee liebt, dem empfehlen wir das Café Seelchen in Neuendorf unbedingt auf seine Urlaubsliste setzen. Für uns gibt es hier den besten Kaffee unter unseren fünf Café-Tipps auf Usedom. Dazu wartet eine schöne Auswahl an frisch gebackenem Kuchen, so dass uns manchmal die Entscheidung schwer fällt, welches Stück es sein soll.

Besonders gut lässt sich ein Besuch des Café Seelchens mit einer Erkundung der Halbinsel Gnitz verbinden. Unser Tipp ist eine Wanderung zum Weißen Berg auf der Halbinsel Gnitz. Von der kleinen Steilküste genießen Sie einen wunderschönen Blick über das Usedomer Achterwasser – von Wolgast bis hinüber zum Lieper Winkel.

Anschließend ist das Café Seelchen genau der richtige Ort für eine gemütliche Pause bei Kaffee und Kuchen. Wer noch ein wenig stöbern möchte, entdeckt im Café außerdem kleine Mitbringsel und schöne Dinge.

Und sollte das Usedomer Wetter einmal nicht mitspielen, müssen Sie auf den Besuch nicht verzichten. Der gemütliche Innenraum lädt auch an kühleren oder regnerischen Tagen zum Verweilen ein.

Das Café Seelchen ist von Mai bis Oktober jeweils von Donnerstag bis Montag geöffnet.

3. Unser Tip für Eis aus eigener Herstellung – Café „Moritz“ im Seebad Koserow

Wer auf Usedom Lust auf richtig gutes, selbstgemachtes Eis hat, sollte im Café „Moritz“ in Koserow vorbeischauen. Mitten im Seebad Koserow und nur wenige Schritte von der Ostsee entfernt, erwartet Sie hier eine große Auswahl an selbst hergestellten Eissorten.

Ob klassische Lieblingssorten oder etwas ausgefallenere Kreationen – die Auswahl macht es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden. Für uns steht deshalb beim Café Moritz nicht Kuchen oder Kaffee an erster Stelle, sondern ganz klar das Eis. Unser Tipp: Gönnen Sie sich eine Kugel mehr und genießen Sie Ihr Eis bei einem kleinen Spaziergang durch Koserow.

Praktisch ist auch, dass das Café ganzjährig geöffnet ist. Damit gehört das Moritz zu den Café-Tipps auf Usedom, die sich nicht nur für einen Sommertag eignen. Auch im Herbst oder Winter können Sie hier bei Kaffee, Kuchen und natürlich Eis eine Pause einlegen. Bei schönem Wetter gibt es Sitzplätze direkt an der Strandstraße, an kühleren Tagen bietet der großzügige Innenbereich reichlich Platz.

Besonders schön lässt sich der Besuch mit einem Spaziergang zwischen den Seebädern Kölpinsee und Koserowverbinden. Die Tour führt entlang der Ostseeküste und eignet sich wunderbar für einen entspannten Ausflug zu zweit. In Koserow angekommen, ist ein Eis im Café Moritz die perfekte kleine Belohnung. Anschließend lohnt sich noch ein Abstecher zur Seebrücke Koserow.

4. Unser Tip für Nostalgiker – „Scheunencafé“ in Kachlin

Das Scheunencafé in Kachlin liegt mitten im Usedomer Hinterland – weit entfernt vom Trubel der bekannten Ostseebäder. Gerade das macht einen Ausflug hierher so reizvoll. Besonders mit dem Fahrrad entdecken Sie auf dem Weg eine ruhigere Seite Usedoms mit kleinen Dörfern, weiten Feldern und viel ursprünglicher Landschaft.

Im Scheunencafé angekommen, erwartet Sie ein ganz besonderes Ambiente. Freiliegende Holzbalken und eine liebevolle, individuelle Einrichtung schaffen eine warme und gemütliche Atmosphäre. Überall gibt es kleine Details aus Omas Zeiten zu entdecken, die dem Café seinen unverwechselbaren Charme verleihen.

Unsere Empfehlung ist der leckere, selbst gebackene Kuchen. Zusammen mit einer Tasse Kaffee oder Tee ist er die perfekte Belohnung nach den zurückgelegten Kilometern auf einer Radtour durch das Usedomer Hinterland zum Stettiner Haff.

An warmen Tagen lohnt es sich, draußen Platz zu nehmen. Auf der Wiese hinter der Scheune können Sie zur Ruhe kommen und den Blick über die Weite des Usedomer Hinterlandes genießen.

Das kleine Café der Familie Messlin hat saisonabhängige Öffnungszeiten. Die aktuellen Öffnungstage und -zeiten finden Sie auf der Instagram-Seite des Scheunencafés.

5. Unser Tip im Hinterland – Café „vergiss Dein nicht“ in Prätenow

Abseits der lebhaften Seebäder liegt das Café „vergiss Dein nicht“ bei Dargen mitten im idyllischen Hinterland der Insel Usedom. Wer Ruhe, Natur und eine besondere Atmosphäre sucht, findet hier einen wunderbaren Platz für eine kleine Auszeit.

Das Herzstück des Cafés ist der weitläufige, liebevoll gestaltete Garten. Unter alten Bäumen, zwischen Hecken und umgeben von viel Grün verteilen sich zahlreiche schöne Sitzmöglichkeiten. Suchen Sie sich einfach Ihren Lieblingsplatz und genießen Sie die entspannte Atmosphäre fernab vom Trubel der Kaiserbäder.

Dazu passen die leckeren Kuchenkreationen und liebevoll zubereiteten kleinen Speisen. Gerade an einem sonnigen Nachmittag lässt es sich bei Kaffee und Kuchen im Garten wunderbar verweilen. Auch der kleine Innenbereich hat seinen ganz eigenen Charme. Hier stehen einige wenige Sitzplätze zur Verfügung. Ein Teil des Raumes wird als kleiner Laden genutzt, in dem Sie ausgewählte Accessoires, Kleidung und Kunst entdecken und vielleicht ein besonderes Mitbringsel von Usedom finden können.

Ein Besuch im Café „vergiss Dein nicht“ lässt sich wunderbar mit einer Wanderung am Stettiner Haff und dem Besuch des Schlosses in Stolpe verbinden. Die ruhige Landschaft im Süden der Insel mit ihren Wiesen, Wäldern und weiten Blicken über das Wasser zeigt eine ganz andere, ursprüngliche Seite Usedoms.

Das Café ist von Mai bis Oktober jeweils von Donnerstag bis Montag geöffnet. Für uns ist es vor allem wegen seines wunderschönen Gartens eines jener Cafés auf Usedom, für die sich ein Ausflug ins Hinterland lohnt.

6. Unser Tip für Wein und Kultur – „Alter Hof“ in Usedom-Stadt

Der „Alte Hof“ in der Stadt Usedom ist weit mehr als ein klassisches Café. Schon beim Eintreten fällt das besondere Ambiente mit seinen offenen Fachwerkelementen und der warmen, gemütlichen Atmosphäre auf. Das Konzept verbindet eine kleine Gastronomie mit regionalen Produkten, ausgewählten Weinen, Kunst und wechselnden Ausstellungen – ein Ort, an dem Genuss und Kultur ganz selbstverständlich zusammengehören.

Wer eine große Kuchentheke erwartet, ist hier nicht unbedingt richtig. Stattdessen dürfen Sie sich auf herzhaften Flammkuchen und Zwiebelkuchen freuen, dazu ein Glas Wein und genügend Zeit, die Kunst und die besondere Atmosphäre des Hauses auf sich wirken zu lassen. Gerade diese Mischung macht den Alten Hof zu einem außergewöhnlichen Café-Tipp auf Usedom.

Ein Besuch lässt sich wunderbar mit einem Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten des Usedomer Hinterlandes verbinden. Nach einem Spaziergang durch die kleine historische Stadt ist der „Alte Hof“ ein schöner Ort, um einzukehren, zur Ruhe zu kommen und Usedom einmal abseits der bekannten Seebäder zu erleben.

René Henke

René zieht es seit seiner frühesten Kindheit immer wieder an die Ostseeküste. Seit über 30 Jahren ist er auf der Sonneninsel Usedom unterwegs und betreibt seit 2006 die Usedom Ferienwohnungen Tannengrund. In seinen Artikeln teilt er sein Wissen über die schönsten Orte und Veranstaltungen der Insel Usedom.

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